Das Wirtschaftsstudium für die Immobilienbranche
Als Immobilien werden Güter bezeichnet, die nicht einfach von
einem Ort an den anderen bewegt werden können. Denk zum Beispiel an Wohnungen, Bürohäuser, Krankenhäuser und Sportkomplexe, aber auch Ansammlungen von Gebäuden wie Einkaufszentren, Bürokomplexe und Firmengelände. Diese Immobilien haben einen hohen finanziellen Wert. Im Studiengang Immobilienwirtschaft geht es um den wirtschaftlichen Hintergrund von Immobilien, immer mit einem Fokus auf die Gewinne, die sie einbringen. Geschickte Verwaltung und Nutzung sorgen dafür, dass die Immobilien ihren Wert behalten. Den Wert älterer Immobilien kann man steigern, indem man ihnen eine neue Bestimmung gibt.
Als Experte für Immobilien bist du eine Schlüsselfigur im Lebenszyklus von Immobilien. Von der Idee bis zur Entwicklung von neuen Immobilien, von Verwaltung bis Grunderneuerung von bestehenden Gebäuden. Du beschäftigst dich mit Fragen wie: Wie entwickelt sich dieGesellschaft, welche Bedürfnisse entstehen? Was bedeutet das für den Immobilienmarkt? Sind die heutigen Einkaufszentren auch in zwanzig Jahren noch zeitgemäß, oder müssen sie in Vergnügungsparks umgebaut werden, in denen wir nicht nur einkaufen, sondern uns auch amüsieren? Werden Menschen auch in Zukunft Sportvereinen angehören oder müssen mehr Einrichtungen geschaffen werden, in denen Menschen individuell Sport treiben? Wo lassen
sich Unternehmen nieder und bleibt das auch in Zukunft so? Welche Umgebungsfaktoren sindhierfür wichtig? Welche juristischen Aspekte und Regeln für räumliche Planungen spielen eine Rolle? Wie finanzieren wir den Bau? Wie und wann rentieren sich unsere Investitionen?
Immobilienwirtschaft lässt sich in die folgenden Bereiche unterteilen:
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